Baumpfleger klettert in der Krone einer hohen Kiefer

Ein Ansprechpartner für den gesamten Baumbestand

Baumpflege für Wohnanlagen und Hausverwaltungen in Berlin

Wer eine Wohnanlage verwaltet, haftet auch für die Bäume darauf. Die Verkehrssicherungspflicht liegt beim Eigentümer und wird in der Praxis an die Verwaltung weitergereicht – gemeinsam mit dem Risiko, das ein herabfallender Ast über einem Stellplatz oder Spielplatz bedeutet.

verticalSOLUTION betreut Baumbestände in Wohnanlagen in Berlin und Brandenburg: von der wiederkehrenden Regelkontrolle über die Pflegemaßnahme bis zur nachvollziehbaren Dokumentation.

Sicher. Persönlich. Flexibel.

Die Rechtsprechung verlangt keine perfekte Sicherheit, aber eine regelmäßige, fachkundige und dokumentierte Kontrolle des Baumbestands. Als Maßstab hat sich die FLL-Baumkontrollrichtlinie etabliert – üblich sind ein bis zwei Kontrollen pro Jahr, abhängig von Alter, Zustand und Standort des einzelnen Baumes.

Entscheidend im Schadensfall ist fast immer, ob eine Kontrolle stattgefunden hat und ob sie belegbar ist.

Genauso praktisch ist die Frage, wie im bewohnten Bestand gearbeitet wird. Wir arbeiten in Seilklettertechnik: keine gesperrte Hofdurchfahrt über Tage, kein Kran vor der Haustür, keine schweren Fahrzeuge auf der Tiefgaragendecke.

Für Bewohnerinnen und Bewohner bleibt der Einsatz damit meist auf einen Arbeitstag beschränkt.

Wünschen Sie weitere Informationen oder ein konkretes Angebot?

Verkehrssicherungspflicht – was von Ihnen erwartet wird

Kontrolle und Nachweis
Die Pflicht trifft den Eigentümer, in der Praxis die Verwaltung. Erfüllt wird sie nicht durch Zufallsbeobachtung, sondern durch ein nachvollziehbares Verfahren – kontrollieren, bewerten, handeln, dokumentieren. Den ersten Teil übernehmen wir vollständig:

Ausführung
Ein Befund ohne Maßnahme verschlechtert Ihre Lage im Schadensfall eher, als dass er hilft – dokumentiert ist dann ein erkanntes und unbehandeltes Risiko. Deshalb kommt beides aus einer Hand:

Arbeiten im bewohnten Bestand

Eine Wohnanlage lässt sich nicht abschalten. Bewohner müssen zur Arbeit, der Müll muss abgeholt werden, Rettungswege müssen frei bleiben. Wir planen den Einsatz deshalb um den Alltag herum statt umgekehrt.

Seilklettertechnik macht das möglich:

Erfahrungsgemäß entscheidet die Vorbereitung darüber, ob ein Baumeinsatz in einer Wohnanlage ruhig verläuft oder Beschwerden auslöst. Das kostet vorab eine halbe Stunde Abstimmung und spart hinterher deutlich mehr.

Bewährt hat sich:

Rahmenvereinbarung statt Einzelaufträge

Für Verwaltungen mit mehreren Objekten bietet sich eine laufende Betreuung an: fester Kontrollturnus, abgestimmte Pflegeintervalle, planbare Kosten über das Wirtschaftsjahr.

Das senkt nicht nur den Koordinationsaufwand, sondern in der Regel auch die Kosten – weil Maßnahmen gebündelt und rechtzeitig statt als Notfall ausgeführt werden. Kommt es doch zum Sturmschaden, erreichen Sie uns über den Baum-Notdienst.

Dazu kommt, dass wir Ihren Bestand nach einigen Jahren kennen: welcher Baum beobachtet werden muss, wo eine Kronensicherung hält, welche Art an welchem Standort Probleme macht.

Diese Kenntnis lässt sich nicht ausschreiben, sie entsteht nur über Zeit – und sie ist der Grund, warum wiederkehrende Betreuung am Ende meist günstiger ist als der jährlich neu vergebene Einzelauftrag. [OFFEN: Ab welcher Bestandsgröße bieten Sie Rahmenverträge an? Dürfen Referenzobjekte genannt werden?]

Baumpfleger klettert in der Krone einer hohen Kiefer

Baumkataster und Dokumentation

Was Sie bekommen
Befundaufnahme je Baum mit Nummer, Art, Maßen und Zustand. Maßnahmenempfehlung mit Dringlichkeitsstufe. Ausführungsnachweis mit Datum, Maßnahme und ausführender Person. Auf Wunsch mit Fotodokumentation vor und nach dem Eingriff.

Die Unterlagen sind so aufbereitet, dass Sie sie unverändert an Eigentümer, WEG-Versammlung oder Versicherung weiterreichen können.

Bestand erfassen oder fortschreiben
Gibt es noch kein Baumkataster, nehmen wir den Bestand einmal vollständig auf. Existiert eines, schreiben wir es nach jeder Kontrolle fort, statt eine zweite Liste danebenzustellen.

So bleibt ein einziger Stand gültig – und im Streitfall gibt es keine zwei Fassungen, die sich widersprechen. [OFFEN: In welchen Formaten liefern Sie Katasterdaten, und mit welchen Systemen haben Sie schon gearbeitet?]

Baumbestand Ihrer Wohnanlage betreuen lassen

Nennen Sie uns Objekt, ungefähre Anzahl der Bäume und den gewünschten Umfang – wir erstellen ein Angebot. Für mehrere Objekte rechnen wir eine Betreuungsvereinbarung durch.

Sie wissen nicht, wie viele Bäume überhaupt betroffen sind? Auch das klären wir bei einer ersten Begehung.

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Häufige Fragen von Hausverwaltungen

Wie oft muss der Baumbestand einer Wohnanlage kontrolliert werden?

Als Regelfall ein- bis zweimal jährlich, angelehnt an die FLL-Baumkontrollrichtlinie. Der genaue Turnus richtet sich nach Alter, Zustand und Standort des einzelnen Baumes. Nach Sturmereignissen und bei erkennbaren Defekten ist eine zusätzliche Kontrolle geboten.

Grundsätzlich der Verkehrssicherungspflichtige – meist der Eigentümer, vertreten durch die Verwaltung. Entlastend wirkt der Nachweis, dass regelmäßig fachkundig kontrolliert und auf Befunde reagiert wurde. Ohne Dokumentation ist dieser Nachweis schwer zu führen.

In den meisten Fällen ja. Seilklettertechnik kommt ohne Kran und Hubsteiger aus, entsprechend gering ist der Flächenbedarf. Betroffen sind in der Regel nur einzelne Stellplätze, und das nur für einen Tag.

Wir beraten zur Genehmigungspflicht und bereiten die Unterlagen vor. Antragsteller bleibt der Eigentümer beziehungsweise die bevollmächtigte Verwaltung.

Ja. Der Ablauf ist derselbe, nur der Umfang unterscheidet sich. Auch für ein einzelnes Objekt lohnt sich eine dokumentierte Regelkontrolle – die Haftungsfrage stellt sich dort genauso.